Magier-Guide

Kleiner Leitfaden für den Magierspieler bei den O kosh!
Da wir ja viele neue Mitspieler haben, die auch Magier bzw. Nekromanten spielen wollen, hier mal ein paar Grundlagen!

Ihr könnt diese Leitfäden auch Herunterladen.

Zuerst mal etwas ideologisches:

Da meiner Meinung nach und auch der der meisten anderen Spieler, die Darstellung von Magie im LARP meist sehr armselig und unspektakulär, meist auch nur halbherzig hingepfuscht ist, wollen wir in dieser Hinsicht ein gutes Beispiel geben. Denn im LARP spielt man nicht nur für sich selbst, sondern auch für die Anderen. Und gerade die fantastische Seite dabei darzustellen, ist eine Herausforderung an das eigene darstellerische Geschick und die Phantasie! Jemand, der einen Magier bei seinem Tun beobachtet, soll eine Faszination verspüren und sich auch vage vorstellen können, was da gerade passiert!

Einen Magier zu spielen, kostet zudem viel Überwindung! Man muss immerhin Dinge tun, die eigentlich überhaupt keinen Sinn ergeben, lauthals heraus schreien und sich nicht von dem Gedanken beherrschen lassen, die anderen fänden das alles lächerlich! Einen Magier zu spielen ist gewissermaßen Seelenstrip! (Zumindest wenn man es gut machen will!)
Natürlich wird nicht jeder behaupten können, das Zeug zum Sokrates oder Hollywoodstar zu haben, das ist auch gar nicht nötig, aber der gute Wille zu einer atemberaubenden Vorstellung sollte schon da sein!

Jeder der also Lust hat es zumindest zu versuchen, soll das ruhig auch tun!
Im Laufe der Zeit haben sich einige Dinge im Spiel der O kosh ergeben, die sozusagen dazugehören und auch recht gut geeignet sind! Sowie andere „weise“ Ratschläge meinerseits.

1. Shakren

Die Shakren sind eine Art Meditationsform, die jeder O kosh auf seine eigene Weise durchführt! Manche sitzen wirklich da wie ein buddistischer Mönch, der seine Mantras runterbetet, andere tanzen, singen, spielen Musik oder machen sonst was. Wichtig ist: die Shakren sind OT als Lückenfüller in Ritualen konzipiert wenn man gerade nicht weiter weiß oder sich am Anfang sammelt. IT dienen sie dem Sammeln von Magie, um die eigenen Reserven weniger zu belasten! Somit sind sie also unverzichtbar. Man kann die Shakren auch als Konzentrationshilfe, beim Aufrechterhalten von Zauber wie beispielsweise Ortungszaubern während des Pendelns oder sonst wie nutzen! Jeder, der einen Magier, der schon ein bisschen Erfahrung hat, spielt, sollte sich vorher überlegen wie seine Shakren aussehen und wieso sein Charakter gerade diese Form gewählt hat!

2. Ritual vs. Spontanzauber

Vorbereitung eines sponteanen Ortungszaubers

Vorbereitung eines sponteanen Ortungszaubers

Rituale machen grundsätzlich viel mehr her als Spontanzauber, da in einem Ritual viel mehr Komponenten zum Einsatz kommen (dazu später), doch gewisse Situationen erfordern natürlich schnelleres Handeln. Aber auch ein Spontanzauber sollte seinen Charme haben, daher sollte auch er ruhig ein bisschen länger dauern als Spontaner Magieortungszauber „normalerweise“ (also als laut Regelwerk). Sollte euch jemand deswegen stressen, weil ihr zu langsam seit so macht ihm klar, dass „Gut Ding eben Weile haben will“ und dass Magie eine exakte Wissenschaft ist, die man nicht mal eben so hinpfuscht! Um Spontanzauber zu wirken, sollte man ebenfalls immer ein paar Komponenten dabei haben!

Durchführung eines improvisierten Ortungszaubers

Durchführung eines improvisierten Ortungszaubers

3. Komponenten

Als Komponenten für Zauber eignen sich grundsätzlich alle Sachen, die irgendwie transportabel sind und die man irgendwie einbinden kann. Ein paar Beispiele:

  • Billige Perlen, kleine Steine etc. sind super, um erst Magie drin zu speichern und sie dann irgendwie auf das Tartis (so nennen wir alles, was eben Grade verzaubert wird, ob Mensch oder Gegenstand oder sonst was) zu streuen. Billig ist Wichtig, weil die Dinger erfahrungsgemäß immer weniger werden, auch wenn man sie wieder einsammelt. Trommelsteine sind z.B. super! (gibt’s bei www.lederkram.de z.B. TrommelsteinMix 100 g für 3,50)
  • Pyrotechnik ist auch eine fabelhafte Sache, auch wenn die meisten Effekte nur nachts wirklich schön zur Geltung kommen. Natürlich kann man mit Monstervulkanen rum ballern, aber a) ist das bei was kleinerem wirklich etwas zu viel des Guten, b) fackelt man damit zu leicht den Wald ab und c) sind die Dinger teuer. Basics die jeder dabei haben sollte sind Rauchtabletten (20 Stk. ca. 7,50), Rauchkugeln (6 Stk. ca. 1,95, dafür kann man sie beim Abbrennen in der Hand halten), Blitzknatterbälle (9 Stk. ca. 1,29), Knallkids (20 Stk. ca. 1,00, Knallt schön und funkt kurz, werden durch Ruckartiges Ziehen ohne Feuerzeug o.ä. aktiviert), Starkids (10 Stk. 1,29, kleine Minivulkane für hübsche Lichteffekte), Wunderkerzen (100 Stk. 3,50) und Gold- und/oder Silberregen (5 Stk. 1,95) bzw. zur Not auch Silberblüten (6 Stk. 1,29)! Natürlich ist weitere Pyrotechnik ne super Sache, man sollte aber bedenken, dass man auf Larp meist auf unebenem und weichen Untergrund arbeitet und Pyrotechnik die sich irgendwie auf dem Boden drehen müsste oder dergl. daher meist ziemlich unnütz ist! Unterm Jahr gibt’s Pyro zu den angegebenen Preisen in großer Auswahl bei www.lederkram.de zu kaufen!
  • Ein gutes Feuerzeug und mindestens eines in Reserve ist unentbehrlich für jeden Magier! Am besten eignen sich natürlich Sturmfeuerzeuge wie Zippos oder so.
  • Kerzen sind ebenfalls wichtig! Zum Einen kann man mit einer ordentlichen Anzahl an Teelichtern sehr schön einen Schutzkreis beschreiben, als auch mit größeren Kerzen gewisse Punkte im Ritual hervorheben. OT sind Kerzen auch vor allem daher sehr nützlich, weil man an ihnen die Pyrosachen anzünden kann! Also am besten nen 50-ger Pack Teelichter und ein paar dicke Stumpenkerzen mitnehmen! (Kleiner Tipp, nach Verwendung von Kerzen, das ganze immer noch kurz stehen lassen bis das Wachs zumindest wieder fest ist, sonst kann man die Teelichter danach alle wegschmeißen)
  • Alufolienstückchen! Wenn die Sonne richtig scheint sieht man meist nicht viel von Optischer Pyro, daher kann man dann Alufolie die man vorher in kleine Schnippsel gerissen hat verstreuen. Glitzert auch schön und gibt recht hübsche Geräusche beim Rieseln.
  •  Evtl. durchsichtige Tücher zum Rumwedeln und Leute zudecken o.ä.
  • Sand ist auch immer recht gut geeignet für Diverses.
  • Mehl für das Zeichnen von Schutzkreisen und Pentagrammen auf den Boden und so. (Mindestens 1 kg)
  • Kreide, natürlich auch wieder zum Malen, vor allem wenn man mal einen Baum oder ein Haus be- oder verzaubern will.

4. Behältnisse

Weiterhin hat es sich bewährt sich eine Holzkiste mit Henkel zu besorgen in die man die nötigsten Komponenten rein tun kann. Solche Kisten gibt es in solchen Billig-Kruschelläden wie dem Wicky’s oder dem NanuNana u.ä. Kostenpunkt sollte zwischen 2,00 und 10,00 liegen. Kleine Schalen können ebenfalls von Nutzen sein, um Pyro darin zu zünden oder die Komponenten wieder aufzufangen! (aber Achtung, nehmt am besten was aus Metall, Glas und Ton springen ziemlich leicht, wenn man Pyro drin zündet)

5. Unterlage

Bedenkt dass ihr bei einem Ritual teilweise lange Zeit im Freien und am Boden sitzen müsst und was noch wichtiger ist, das Tartis meist noch länger! Wenn es sich dabei um einen Menschen handelt, sollte man vermeiden, dass er während des Rituals nass wird und auskühlt, indem man ihn auf eine Decke legt, bei wirklich längeren Unterfangen am besten noch mit einer Isomatte darunter. Als Decke eignen sich so Rot-Kreuz-Rettungsdecken ziemlich gut. Die sind warm, unempfindlich und fangen nicht so leicht Feuer!

6. Notizbuch und Griffel

Grimoire

Grimoire eines O kosh

Jeder Magier sollte was zum Schreiben dabei haben. Nun sind aber Mittelalterliche Schreibutensilien Recht teuer, daher hier ein paar billigere Vorschläge. Hand geschöpftes Papier ist zwar ne feine Sache, aber eigentlich echt zu schade für sinnlosen Geschmiere. Daher kauft man sich am besten ein kleines Büchlein oder so was mit – wenn möglich – gelblichem Papier. In Schreibwarenläden findet man so was meist da wo’s auch die ja etwas bekannteren Diddl-Bücher gibt. Diese Dinger kosten je nach Größe zwischen 5,00 und 10,00 . Noch billiger wird, sich einfach gelbliches oder weißes Papier zu nehmen, die Ränder abzureißen, das Weiße Papier evtl. vorher mal in Kaffee zu baden und dann zu bügeln und
zusammen zu rollen, dann mit einer Schnur zusammenbinden und man hat eine ITtaugliche Blättersammlung (leider verliert man einzelne Blätter eben immer so leicht). Was das Schreibutensil angeht ist ein billiger Federkiel aus dem Bastelladen oder Schreibwarenladen und Tusche eine gute alternative (Achtung im Mittelalterladen gibt’s das alles auch, aber da ist es mindestens doppelt so teuer!). Dann noch Tusche kaufen und in eine kleine Glasflasche füllen oder das Tusche-Plastik Behältnis irgendwie so bekleben, dass man es nicht mehr erkennt. Leider ist Tusche aber zuweilen ziemlich doof von der Handhabung, weshalb es auch ratsam ist, einen simplen Bleistift zu nehmen, mit Uhu einzuschmieren und mit Stoff zu bekleben, dann mit einem Taschenmesser anspitzen und fertig. (Wenn man so was dabei hat, natürlich auch immer ein Messer dabei haben.)

7. Flaschen und Phiolen

Selbstgemachte Phiole

Selbstgemachte Phiole

Es ist nie verkehrt so was dabei zu haben. Man kommt auch als Nichtalchemist immer mal in die Lage, dass man was abfüllen muss, sei es nun, weil der Alchemist keine seiner Flaschen opfern will, um einem den Manatrank abzufüllen oder um eine Blutprobe des Werwolfs von um die Ecke mitzunehmen. Auch um lose Komponenten darin zu verstauen können sie sehr nützlich sein. Für Leute mit zu viel Geld gibt’s die Möglichkeit sowas bei www.lederkram.de zu kaufen. Da gibt’s Fläschchen in allen Größen mit Korken und Zeugs. Wer es billiger bevorzugt, nimmt sich diese kleinen Pfläumli-Flaschen und bearbeitet sie. Ausspülen, in lauwarmes Wasser legen bis sich die Etiketten ablösen. Dünnes Leder oder Stoff in
kleine Quadrate ca. 3×3 cm schneiden, Deckel auf das Fläschchen schrauben, einen Tupfer Uhu auf den Deckel tun, diesen mittig auf das Quadrat setzen, mit einer Hand den Rest an die Seiten drücken und dann mit Paketband umwickeln und befestigen.

8. Kleine batteriebetriebene Diodenleuchtkugeln

Sie sind zwar nicht sooo ambientig, aber bei der Nutzung von Magie durchaus erlaubt! Nutzbar als Lichtzauber oder als Teelichtersatz, dem der Wind nichts anhaben kann! Achtet darauf, dass die Kugel aus Plastik und nicht aus Glas ist! Kostenpunkt um 1,00 bis 5,00 pro
Stück! (Meist in Kruschläden zu finden)
So, wer das alles bei seinem Ersten CON dabei hat, der ist echt mal gut ausgerüstet. Es ist mir auch klar, dass ihr u.U. nicht das Geld übrig habt, um all das zu besorgen, aber wenigstens ein bisschen was dabei zu haben wäre echt super, denn ich kann zwar bei Allem aushelfen, aber zum einen brauche ich meine Sachen ja auch hin und wieder mal selbst und zum anderen kosten mich die Verbrauchskomponenten ja auch Geld!
Und wenn nicht jeder Magier mindestens ein eigenes Feuerzeug dabei hat, dann werde ich zum Elch! *schnaub*

Rituale

So nun komme ich mal zu ein paar Ritualvorschlägen. Da die meisten bei ihrem ersten Ritual sehr aufgeregt waren, sollte man es recht gut Planen vorher. Zudem empfiehlt es sich wenn möglich vorher ein Schnäpschen zu trinken, oder auch zwei. Das beschwingt und nimmt einem ein bisschen Nervosität.

Rituelle magische Untersuchung

Über die letzten CONs hinweg hat sich so die Wodka-Meditation entwickelt. IT gesehen nimmt man so den Geist der Weisheit in sich auf. Worauf viele SL achten ist, dass man seinen Ritualplatz bevor das eigentliche Ritual beginnt von fremder Magie und anderen Energien reinigt! Tut ihr das nicht, müsst ihr unter Umständen damit rechnen, dass das Ritual oder der Zauber dadurch beeinflusst wird. SL’s können da sehr gemein werden.
Eine Reinigung des Ritualplatzes sollte so um die 5 Minuten dauern, außer da ist wirklich schon was echt Krasses abgelaufen, dann vielleicht auch länger. Um diese Reinigung zu vollziehen gibt es mehrere Möglichkeiten. Zum Beispiel gibt es die Möglichkeit, die Energien zu Bannen, dazu wird man wahrscheinlich erst mittels seiner Shakren Energie sammeln, sie vielleicht in den Sand, das Mehl oder die die Trommelsteine hineinbannen und sie während man die passenden Worte spricht auf dem Ritualplatz ausstreuen! Aber Achtung, wenn man den Platz noch untersuchen will oder sonst irgendwas, was man noch untersuchen will beim reinigen auf dem Platz ist, dann kann man die Untersuchung natürlich in die Tonne treten!

Wenn man ein Ritual gehalten hat, bei dem jemand Anderes nicht heraus finden soll, dass da etwas war und was da war, empfiehlt es sich den Platz danach noch einmal zu reinigen! Das selbe gilt, wenn man gerade eine Austreibung irgendeiner Art vollbracht hat, damit da nix zurück bleibt mit dem Andere dann wieder das nächste Unheil herauf beschwören!

Passende Worte wären zum Beispiel beim Reinigungsenergie in die Steine tun, so etwas wie:

„Macht der Magie,
die mich durchfließt,
die mich umgibt!
Durch meinen Geist,
meinen Wille,
meine Kraft geformt!
Als reine Kraft der Reinigung!
Als Bannspruch gegen alles Verderbte,
Alles Störende,
Alles was von mir nicht erwünscht!
Gespeichert im reinen Kristall dieser Steine,
die Kraft der Reinigung!“

Während man die Steine dann ausstreut ist dieses Matra z. B. ganz gut geeignet:

„Diese reine Kraft,
ein Bündel meiner Macht!
Fremdes sei hinweggefegt!
Dieser Platz durch mich belegt!“

Das kann man dann einfach so oft wiederholen wie man eben am Streuen ist!

Rituakkreis

Rituakkreis

Wenn der Platzt dann mal gereinigt ist, kann man mit den eigentlichen Ritualvorbereitungen anfangen! Am Besten ist es, sich jetzt schon einmal aufgezeichnet zu haben, wie der Aufbau aussehen soll. Zudem sollte man sich Gedanken machen, wofür man alles Schutzkreise braucht und wogegen sie schützen sollen. Das sollte man während man sie legt auch sehr klar definieren! Vor allem sollte man sich überlegen, in welche Richtung er wirken sollte. Denn wenn man nun z.B. einen Gegenstand untersuchen will, bei dem es möglich ist, dass irgendwas Gefährliches raus kommt, will man vielleicht einen Schutzkreis um diesen Gegenstand legen, der einen schützt. Der soll aber natürlich für einen selbst von außen zugänglich sein! Evtl. weiß man auch nicht, was raus kommt und es könnte was Gutes und was Böses rauskommen, dann möchte man evtl. das Gute nach draußen befördern und dabei das Böse nicht mit befreien, auch das sollte bedacht werden. Um einen Standardschutzkreis, der einen vor bösen Einflüssen schützen soll, die sowohl physischer, als auch magischer oder sonst einer Natur sein können, machen wir das meist so:

Wir legen den Schutzkreis aus Teelichtern im Abstand von ca. 35 cm. Die Teelichter sind wie alle benötigten Komponenten schon vorher in Position gebracht worden! Man beginnt nun wie gewöhnlich mit dem Sammeln der Kraft in Form der Shakren, bei denen man hin und wieder ein paar salbungsvolle Worte einfließen lassen kann!

Hier die Abschrift einer Schutzkreisvorbereitung!

Meditation: Shakren
Position Knien
Text:

„ Magie des Lebens,
Magie der Natur!
Fließe durch Luft und Erde zu mir!
In mich,
durch mich!
Machazagichizie,
Magie,
Lebenskraft,
Lechezebechezenskrachazaft!“

während dessen über das Gras zu sich hin streichen
einen Rauchball entzünden und zwischen den Knien abrauchen lassen

Text:

„Aus der Erde,
durch die Luft,
die Magie gehorcht mir!“

Aufstehen und zu den Teelichtern gehen, jedes einzelne Licht entzünden und dazu den Text sagen

Text:

„Mit der Magie
und durch die Magie.
Erhellt sei das Dunkel,
erstrahle die Kraft.
Dieses Leuchten
schütze uns!
Macht!
Kraft!
Schutz!
Machazacht!
Krachazaft!
Schuchuzutz!“

Wieder hinknien

Text:

„Magie mein Geist formt dich!
Meine Macht, Magie und Lebenskraft!
Ein Bannkreis mag entstehen!
Abzuwehren Mensch und Tier,
Geister und Dämonen
und
Jedwede Art geformter Magie!
Nicht soll nach innen dringen, was nicht in meinem Sinne!
Denn diese Magie gehört mir und nur mir!“

Notizen im Grimoire

Ritual-Notizen im Grimoire

Blitzknatterball zünden So einen Bannkreis zu errichten ist mittlerweile auch mehr oder weniger Standard! Und ich hoffe ich konnte euch einen kleinen Anreiz zur Umsetzung geben. Eigene Ideen sindnatürlich sehr willkommen! Wichtig ist aber immer sich genau zu überlegen was man tut! Sonst seid ihr am Ende selber im Bannkreis eingesperrt während der Dämon, den ihr aus Versehen beschworen habt, über euch her fällt! Noch etwas ist wichtig bei der Planung von Ritualtexten! Ein Magier ist kein Priester, Schamane oder sonst irgendwas der durch viel Bitten und Betteln zu seiner Gottheit oder sonst irgendwem hofft, die Gunst der selben zu erhaschen auf dass ein Wunder geschieht. Ein Magier nimmt sich die Magie, formt sie durch seinen Willen und benutzt sie! Ein Magier befiehlt die Magie, er bitte nicht! Denn Magie denkt nicht und kann auch nicht selber etwas bewirken!

So und zum Abschluss noch was zur O kosh Sprache!
Ist euch sicher schon mal bei den Texten aufgefallen dass da so komisches Gefasel dazwischen liegt! Das Liegt daran dass wir so eine Art Löffelsprache – falls die euch was sagt – entwickelt haben. Es ist im Prinzip noch Deutsch, nur dass die Vokalen und einige andere Laute ersetzt werden.

Und zwar wie folgend beschrieben!

A = achaza
E = Echeze
I = Ichizi
O = Ochozo
U = Uchuzu
EI = Echezi
EU = Echezu
AU = Achazu
Ä = AE = Achaze
Ü = UE = Uchuze
Ö = OE = Ochoze

Wichtig ist, dass zudem alles etwas kehliger betont wird und das z sozusagen ein stimmhaftes „sss“ ist! Somit wird also z.B. aus „Macht“ ein „Machazacht“, aus „Ich“ ein „Ichizich“ und aus „Ursula“ ein „Uchuzursuchuzulachaza“! Da alles viel länger wird ist auch das ein guter Lückenfüller! Wenn man nix mehr weiß, das selbe einfach noch mal auf „O kosh“ wiederholen!