Thaina Opalwind – Schwertmann der Lebendigen Hand

Thaina OpalwindDie beiden Schwestern Thiréa und Thaina entstammen der alteingesessenen Goldschmied-Familie Opalwind aus der Zuflucht. Sie haben noch einen jüngeren Bruder Thóchal, der die Familientradition der Goldschmiedekunst von ihrem Vater, Thorgan Opalwind, erlernt und fortführt, da er sehr geschickt dabei ist. Der Vater ist ein sehr fähiger Goldschmied (wie auch seine Vorfahren), z.B schleift er für die O kosh nach deren Vorgabe Kristalle, die dann z.B. für bestimmte Untote große Bedeutung haben. Der Bruder des Vaters, Therdal, war beim Heer der lebendigen Hand und ist bei der Verteidigung der Gebirgspässe gefallen. Er konnte nicht wiederbelebt bzw. als beseelter Untote wiedererweckt werden. Die Mutter, Lirian Sommerrast, starb bei der Geburt ihres Sohnes. Seit dem übernahm Thaina eine gewisse Mutterrolle. Auch führte der frühe Verlust der Mutter zu einer persönlichen Reife, die für das junge Alter der Schwestern eher ungewöhnlich ist.

Das magische Talent ihrer Schwester Thiréa offenbarte sich erst in der Pubertät, sodass sie dann die Ausbildung zum Magier begann. Dies besiegelte auch endgültig den Entschluss von Thaina, sich zum Dienst in der lebendigen Hand zu verpflichten, sodass sie lernen und dazu beitragen kann, die Magier (und allen voran ihre Schwester) zu beschützen.

Thaina ist die älteste unter den Geschwistern. Daher wurde sie als ältestes Kind vom Vater als Goldschmiedin ausgebildet, um eines Tages den Familienbetrieb weiterführen zu können. Als dann Thóchal geboren wurde, rückte dieses Ziel zwar etwas in den Hintergrund, aber erst als sich bei Thóchal ein großes handwerkliches Geschick und bei Thaina der Wunsch, in der Armee zu dienen, herauskristallisierte, wurde Thóchal endgültig als Weiterträger der Goldschmiedetradition bestimmt. Thaina trat dem Heer der lebendigen Hand bei, nachdem auch fest stand, dass Thiréa sich zur Magierin Grundausbildung als Schwertmann.

Thaina möchte die Magier, vor allem aber ihre Schwester beschützen. Außerdem wollte sie sich die Ehre verdienen, nach ihrem Tod als beseelte Untote (z.B. in der Schattenmacht) weiter zu dienen, zu kämpfen und die Magier (und ihre evtl. unsterbliche Schwester) zu beschützen. Das Zeichen dafür ist ein Vertrag und ein Seelenring der O kosh, den sie beim Eintritt in die Armee erhalten hat. Interesse hat Thaina auch an Giften und Gegengiften, auf welchem Gebiet sie sich gerne weiterbilden würde (noch kennt sie sich nicht damit aus, aber vielleicht findet sich ein fähiger Alchemist, der willens ist, sie zu unterrichten). Dieses Wissen ist sicher hilfreich, nicht nur für Alchemisten und Assassinen, sondern auch für „normale“ Krieger.