Dassem Astul – Schwertmann des Sturmtodes

DSC_5148Dassem wuchs als Sohn eines Kaufmannes außerhalb der Zuflucht auf. Er entwickelte früh ein Geschick im Umgang mit Waffen als er mit den Wachen seines Vaters trainierte. Als sich sein Vater eines Tages schwer verletzte trat Dassem wegen des exzellenten Rufs der Heiler der O Kosh und da er dem Kaufmannsberuf nichts abgewinnen konnte, deren Armee bei – der Lebendigen Hand.

Mit seinem Sold unterstütze er seine Familie, ferner strebte Dassem nach dem Bürgerrecht für sich und die seinen.

Eines Tages erreichte ihn die schreckliche Nachricht dass das Gehöft seiner Familie angegriffen worden war – vermutlich von Friedensbringern – und seine Eltern sowie sein kleiner Bruder getötet worden waren. Von Gram zerfressen und in dem Wissen dass er als normaler Soldat wohl kaum eine Chance hätte, solchen Unholden Einhalt zu gebieten, ersuchte um die Ehre als Todesritter dienen zu dürfen.


Dem wurde jedoch nicht stattgegeben, obgleich Dassem mittlerweile ein herausragender Kämpfer und Stratege geworden war. Sein Schmerz über den Verlust war einfach noch zu frisch um eine solche Entscheidung gewissentlich treffen zu können. Er sei trotz allem noch jung und habe noch sein ganzes Leben vor sich.

Die Wunden seines Verlusts begannen schließlich durch die innige Kameradschaft zu den Soldaten seines Schwerts, insbesondere zu Nalethtar und seinem Schwertführer, Korvan zu heilen und fand unter ihnen eine neue Heimat. Nalethtars Eltern, ehemalige Geschäftskollegen seines Vaters, sagten ihm Hilfe in der Aufklärung des Vorfalls zu, welcher zum Tod seiner Familie geführt hatte.

Dassem fand zu alter Lebensfreude zurück und entschloss sich seinen Kameraden mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, wo er nur konnte. Als Veteran zahlreicher Gefechte wird er auch über sein Schwert hinaus, von den Angehörigen der Delegation Taja Afarits geschätzt.

Vor einigen Wochen wurde dem nun von seinem Schwertführer Korvan sowie dessen Vorgesetzten, dem Schwertherrn Barazuhl Rechnung getragen und Dassem Astul in den Rang eines Schwertmeisters erhoben.

Auf dass er, trotz seines ungestümen Auftretens und seines offensiven Vorgehens, seine Kameraden ausbilde und anleite. Er muss allerdings noch verstehen dass der Ansatz der schweren Infanterie: „Es gibt nur einen Weg – durch die Front des Feindes“ nicht immer vollkommen Zielführend ist. Gerade in diplomatischen Irrgärten können Wände durchaus härter als der eigene Helm sein…