Neona – Novizin des 8. Grades der O kosh not Un

Neona - Novizin des 8. Grades der O kosh not Un

Neona - Novizin des 8. Grades der O kosh not Un

Neona wurde in Unfreiem Stande geboren. Ihre Eltern waren beide Sklaven und deren Besitzer verkaufte Neona schon als Kind an einen Tanzpalast in Ariva.
Als sie im heiratsfähigen Alter war, wechselten ihre Aufgaben vom Putzen, Waschen und Bedienen zum Tanz und sie hatte den Herren nun zur Freude zu dienen.
Sie gehörte aber nie zu den beliebtesten Mädchen, obwohl sie sicher eine der schönsten war, war ihr Tanz meist ausdruckslos, denn jedes mal wenn sie all ihre Gefühle in den Tanz legte geschahen seltsame Dinge.

Vasen und Gläser zersprangen, Leute, auf die sie wütend war, bekamen Schmerzanfälle und ähnliche Ereignisse hatten Neona gelehrt sich besser zurück zu halten.
Aber manchmal gelang ihr das nicht.
So auch an einem Abend als ein gewisser Söldner Namens Aranor in den Tanzpalast kam.
Aus irgendeinem Grunde hatte Neona unbändige Lust zu tanzen, es mag vielleicht auch an dem vielen Wein gelegen haben, den ihr einer ihrer Freier ausgegeben hatte. So tanze sie und tanzte, wirbelte herum und drehte sich. Klingend schlugen die vielen Bronze und Messing-Plättchen an ihrem Kleid zusammen und langsam wurde die Welt um sie herum in buntes Licht getaucht. Sie verzauberte ihre Umgebung damit, doch dann machte sie einen Fehler und stolperte.
Der Zauber zerbrach und mit ihm auch einige Vasen und Gläser, der Besitzer des Bordells schimpfte und zog sie unsanft in ein Hinterzimmer.
Ihre Strafe war hart…
Doch ein paar Tage später wurde sie erlöst.
Zuerst dachte sie, man wolle sie noch weiter bestrafen als man ihr die Kleider abnahm und sie sehr früh aus dem Bett warf, doch dann gab man ihr ein anderes Kleid, eine Robe mit einem Baum, dessen eine Hälfte Tot und dessen andere Hälfte voller Leben schien.
Sie schlüpfte hinein und dann sah sie eine Person, die sie am Abend vorher schon einmal gesehen hatte. Sie hatte sie lange angesehen und es war ihr schon unheimlich geworden, dann war sie verschwunden. Nun stand sie wieder vor eben dieser unheimlichen Frau mit dezent spitzen Ohren und ausdrucksloser Miene. Der Söldner war auch wieder da.
Was hatten diese Beiden mit ihr vor? Panik begann in ihr aufzusteigen, sie hatte schlimme Geschichten gehört und genau in diesem Moment erblickte sie zum ersten Male Chess, den Dienstzombie. Oh Gott, man wollte sie also für grässliche Versuche nutzen! …
Doch nicht von alle dem war der Fall. Viele beruhigende Worte waren notwendig und viele Stunden bis sie verstand, weshalb sie sie frei gekauft hatten.
Aleiseilis die Nekromantin hatte von dem Söldner erfahren, dass sie wohl ein starkes magisches Potenzial inne hatte und aus diesem Grunde hatte sie beschlossen, sie, wenn sie das denn möchte, zur Gilde der Erforscher der Essenz zu bringen, damit sie dort lernen konnte ihre Kraft zu beherrschen.
Nachdem sie einiges gelernt hat, reist sie nun hin und wieder mit Aleiseilis mit, wenn diese mal wieder im Namen der Erforscher auf Außenmission ist.
Aleiseilis verstarb aber aber schon nach sehr kurzer Zeit auf einer Aussenmission, als sie und Ihre Gesandschaft von unwissenden Nekromantenjägern, die sich nicht einmal die Zeit nahmen, nur ein einziges Mal genauern hinzusehen, ermordet wurde.

So bekam Neona eine neue Meisterin, da man Aleiseilis Seele zwar wieder beschwor, sie aber kurz darauf Ihre Meisterprüfung ablegte und sie seither im „Innendienst“ ist und Nonnomina – Ihre ehemaligen Meisterin und eine Tausenderin – bei Forschungen unterstützt.

Ihre neue Meisterin sollte nicht so gutherzig und freundlich sein, dafür aber ein gutes Stück ehrgeiziger. Ihr Name war Taja.

Taja stellte ihr oftmals Aufgaben, die sie an den Rande ihres Könnens trieben und bürdete ihr massenhaft die Untersuchungen magischer Gegenstände auf.

Schon kurz nachdem sie Tajas Schülerin war, unternahmen die beiden eine Forschungsreise in den tiefen Norden um die Flüsse der Magie und die magischen Knoten dort zu erforschen.

Auf ihren Reisen kamen die beiden Magierinnen zwar ihrem erklärten Forschungsziel nur bedingt näher, doch stellte sich heraus, dass das Land, was sie bereisten unter einem eklatanten Magiermangel litt und der König ihnen viel Geld für vergleichsweise einfache Tätigkeiten bot. Doch war all das nicht verwunderlich, denn der Magiermangel rührte vor allem daher, dass in diesem Lande so ziemlich alle bekannteren Magier wegen dunkler Magie hingerichtet wurden!
So war es mehr oder weniger nur Glück, dass der einzige Hofmagier den die Beiden noch trafen, sich nicht wirklich dafür interessierte.

Neona brach am Hofe sogar ihrern Schülerfluch und die beiden Magierinnen konnten umfangreiche Erkenntnisse im Bereich der Bann- und Antimagie dazu gewinnen, da ein Spezieller Wandteppich, der in der Lage war jemanden in sich zu fangen und bereits einen Magier gefangen hielt dringend aus der Welt geschafft werden musste!

Als die beiden Nekromantinnen abreisten, war der König noch immer sehr begeistert von ihrem Können und versuchte sie zum Bleiben zu überreden, ja sogar einen Mann und einen Titel bat er Neona an! Wenn er gewusst hätte vor wem er stand…

Neona und Taja reisten dann zurück in die Mittellande und besuchten dort einige Akademien und forschten und lehrten dort.
Eine Zeit lang trennten sie sich sogar und während Taja durch die Lande reiste, konnte Neona ihre alchemistische Kenntnisse erweitern.

Nun nähert sich wieder die Jahreswende und Taja und Neona machen eine neuerliche Forschungsreise und wollen die Dinge, die sie noch nicht vollbracht haben noch zu Ende bringen.

Taja will ihren Fluch brechen und Neona soll endlich einen neuen bekommen!