Igiram Mundel – Schwertmann des Sturmtodes

Ich bin der 2. Sohn einer Söldner Familie. Meine Eltern sind in jungen Jahren nach Eterna umgezogen. Um ihren Kindern eine Lebensgrundlage zu schaffen, wurden mein Bruder und ich von unseren Eltern zu Söldnern ausgebildet. Unsere jüngere Schwester Walpurga bekam hingegen eine schulische Ausbildung, um es später besser zu haben.
Eines der wichtigsten Sachen, die uns unsere Eltern lehrten, war, dass der beste Sold nichts nutzte, wenn man ihn nicht mehr ausgeben konnte.

Igiram Mundel - Schwertmann des Sturmtodes

Igiram Mundel - Schwertmann des Sturmtodes

Mit 16 war meine Ausbildung abgeschlossen und ich verlies mein Elternhaus. Ich schloss mich schnell einer Söldner Truppe an. In den ersten paar Kämpfen war es oft auch Knapp und oft zahlt auch einer mit seinem Leben und ich lernte schnell, dass das auch dazugehörte. Durch diese Erfahrungen lernte ich schnell, dass ich mir erst mal nichts ansparen brauchte, sonder verlebte meinen Sold, aber auch nie kopflos und ich hatte immer etwas in meinem Beutel. In den folgenden Jahren schloss ich mich dann immer wechselnden Gruppen an.

Dann war ich mit einer zusammengewürfelten Gruppe Söldner im Gebiet von Dragodem unterwegs auf der Suche nach einem lukrativen Auftrag.
Wir wollten gerade in Richtung Dragodem, als wir Gerüchte hörten, dass die Orks Dragodem überrannt hatten. Als sich diese Gerüchte verhärteten und die Chance einen Auftrag hier zu erhalten dadurch geringer wurde, dass viele flohen, taten wir es ihnen gleich und zogen in die andere Richtung, in der Hoffnung vielleicht jemanden eskortieren zu können. Zu unserem Pech fanden wir jemanden, den wir wieder Richtung Dragodem eskortieren sollten. Und so kam es, wie es natürlich kommen musste. Wir wurden in der Nacht von einem Trupp Orks überfallen. Als unser Auftraggeber, der in der vordersten Reihe mitkämpfte, gegen die Orkübermacht fiel, beschlossen die meisten von uns den Rückzug anzutreten. Auch mein Überlebensinstinkt sagte mir, dass es Zeit für den Rückzug war. So zogen wir uns sehr schnell in kleinen Grüppchen zurück. Doch schon kurz nach unserem Rückzug wurden ich vom Rest der Gruppe getrennt. Ich floh in die Berge, weil dies der Richtung weg von Dragodem entsprach. Dort wurde ich von Wachen der Zuflucht geschnappt. Nach Kurzem hin und her, dem Erzählen meiner Geschichte und meiner Bekundung, dass mir egal wäre was mein Auftraggeber tut, wurde ich und die Lebendige Hand aufgenommen.
Nun soweit bin ich glücklich hier, die Bezahlung und das Essen sind gut, man wird umsonst geheilt, und die Unterkunft ist meistens auch nicht zu unbequem. Außerdem hat man ab und zu Zeit sein Geld unter die Huren zu bringen!

Mein erster Außenauftrag führte uns in eine komische Gegend. Dort gerieten wir in den Krieg zweier Götter. Dem sogenannten Erstgeborenen und dem Zweitgeborenen. Die Truppen des Erstgeborenen attackierten uns. Leider waren wir magisch an diesen Ort gebunden, sodass wir uns nicht zurückziehen konnten. Am Ende gelang es den Magiern den Avatar des Zweitgeborenen zu beschwören, aber wir mussten trotzdem gegen den Avatar des Erstgeborenen kämpfen. Zum Glück konnten wir ihn und seine Heerscharen vernichten.

Als Nächstes wurde ich mit ein paar neuen Rekruten sowie Bjorn und einem weiteren Erfahrenen Schwertmann ins Sommerlager zu unserem Hauptmann Al Harb geschickt. Dort angekommen haben wir mit Holzschwertern taktische Übungen abgehalten und ein kleines Turnier veranstaltet, bei dem ich Zweiter wurde.